Wickert-Winke

Bevor es in nächste Woche alle machen, lege ich lieber schon mal vor.

Lieber Herr Wickert, ich wünsche Ihnen einen angenehmen Lebensabend und eine geruhsame Nacht!

PS: Es zeugt wirklich von Größe, dass Sie die Kollegin Eva Herman gleich mit nehmen!
PPS: Dass Sie Ihrem Freund Grass neulich so eine Promobühne geboten haben, zeugt davon nicht.

7 Responses to “Wickert-Winke”

  1. on 26 Aug 2006 at 6:51 pm kleines Licht

    Ach ja ich schließ mich an, waren tolle Menschen, puh ja schneuz, “schön”! Wer nimmt im Egoexpress nun den Platz von Eva “ein”….

  2. on 26 Aug 2006 at 8:41 pm Ole

    Eva darf gern bleiben, wo niemand sie findet.

  3. on 27 Aug 2006 at 11:52 pm Thilo

    Wickert spricht Grass auf den Besuch Kohl/Reagan auf dem Soldatenfriedhof in Bitburg 1985 an, wo auch SS-Leute begraben sind, was damals die Linke kritisiert hatte (”Spiegel 34/2006, Seite 67).

    Antwort von Grass: “Das, was mich an dem Vorgang empört hat, war dieses Benutzen der Toten. Das ist wie ein Propagandaakt gewesen, was das dargestellt hat, und daher kam meine Kritik.”

    Und das ist falsch. Die Kritik der Linken war damals ganz klar darauf gemünzt, dass durch diesen Besuch die SS-Leute gewürdigt, nicht missbraucht wurden. Das hat meiner Erinnerung nach damals auch Grass so dargestellt.

    An dieser Stelle habe ich die Lektüre des Wickert-Grass-Gespräches beendet und den “Spiegel” weggeschmissen. Er liegt bis heute in irgendeiner Pfütze in meinem Badezimmer.

  4. on 28 Aug 2006 at 1:10 pm bittersweet choc

    ich muss gleich mal in die zukunft fragen: wer ersetzt noch mal den wickert? mir fällt es partout nicht ein.

  5. on 28 Aug 2006 at 1:17 pm sabbeljan

    @bsc: tom buhrow

  6. […] In einem perfekt konstruiertem Metadialog werden eigene Metaphern hinterfragt, dass diese nicht “vollends schief werden”. Hier wird der Moderator zu einem gestürzten Olymp stilisiert, verbannt zum Dasein in einer einsamen “Nische (…) eine(r) Bücherstube”, dort Wickerts Leidenschaft für Fernsehen mit “Menschenfresserei” gleichgesetzt. Wickert, ein Halbplanet, Pluto gleich, mit dem bloßen Augen längst nicht mehr sichbar. Wen interessiert Wickert? Ist das normal, dass ein Moderator und seine Versprecher als spannender empfunden werden als die Nachrichten selbst? […]

  7. […] In einem perfekt konstruiertem Metadialog werden eigene Metaphern hinterfragt, dass diese nicht “vollends schief werden”. Hier wird der Moderator zu einem gestürzten Olympier stilisiert, verbannt zum Dasein in einer einsamen “Nische (…) eine(r) Bücherstube”, dort Wickerts Leidenschaft für Fernsehen mit “Menschenfresserei” gleichgesetzt. Wickert, ein Halbplanet, Pluto gleich, mit dem bloßen Augen längst nicht mehr sichbar. Wen interessiert Wickert? Ist das normal, dass ein Moderator und seine Versprecher als spannender empfunden werden als die Nachrichten selbst? […]

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